Akupunktur

akupunktur

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) stellt eine ideale Ergänzung zur Klassischen Homöopathie dar. Beide Therapiemethoden betrachten und behandeln die Krankheit des Patientenindividuel. Die TCM legt den Schwerpunkt aber auf den Körper und sieht ihn als Einheit, durch den auf den Leitbahnen (Meridianen) die Lebensenergie (Qi) fließt. Gibt es in diesem System an einer Stelle eine Blockade, so kann der Mensch erkranken. Es kommt zu einem Missverhältnis zwischen Yin und Yang, welches es wieder zu harmonisieren gilt.

Hilfreich hierbei ist die Fünf-Elemente-Lehre und der sich hieraus ableitbaren Wechselwirkungen im gesamten Organismus. Den jeweiligen Elementen sind bestimmte Organsysteme zugeordnet. Eine Erkrankung kann sich in einem Organsysteme zeigen, die Ursache aber in einem anderen System liegen. Dies resultiert aus der wechselseitigen Beziehung aller fünf Elemente untereinander. Eine Störung des individuellen Energiehaushalts eines Patienten kann sich daher auf ganz unterschiedliche Art und Weise manifestieren. Schmerz, Übelkeit oder Durchfallerkrankungen sind Indikatoren für ein vorhandenes Ungleichgewicht. Möglichkeiten der Regulation bieten die Akupunktur und die Moxibution, aber auch Bewegungsübungen wie Qi Gong.

Genau wie die Homöopathie wirkt die traditionelle chinesische Medizin regulierend auf den Organismus ein und fördert die Selbstheilungskräfte des Patienten. Vor allem bei Schmerz- und Erschöpfungszuständen kann durch regelmäßige Akupunktur-Behandlung eine deutliche Verbesserung des Allgemeinzustands erreicht werden. Die Behandlung sieht Blöcke von sechs bis zehn Akupunkturbehandlungen als eine Einheit vor. Nach diesem Behandlungszyklus wird eine Verlaufskontrolle gemacht. Anhand der Ergebnisse wird die weitere Vorgehensweise besprochen.